Rita & Beat Rickenbacher

Den Anfang der Serie macht aus aktuellem Anlass unsere Sigristin Rita Rickenbacher mit ihrem Mann Beat. Rita feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Dienstjubiläum als Sigristin. Ebenso lange wohnt sie mit Beat in der Wohnung im Kirchgemeindehaus.
Rita & Beat Rickenbacher

Interview

Angefangen hat es mit einem Stelleninserat in der Zeitung, das Rita und Beat sogleich angesprochen hat. Die Arbeit als Sigristin lässt sich mit der Familie gut vereinbaren, im neuen Daheim mit schönem Garten fühlen sich Rita und Beat mit ihren beiden Kindern sofort wohl. Die Arbeit macht Rita bis heute Freude, besonders der Garten ist ihr ein und alles. Bei den gröberen Arbeiten wie Rasenmähen oder Heckenschneiden wird sie von Beat tatkräftig unterstützt.
Beide sind sich einig: allein wäre die Arbeit nicht zu machen, der grosse Umschwung gibt viel zu tun und die Stelle schränkt auch die persönlichen Freiheiten z.B. bei der Wochenendgestaltung oder der Ferienplanung ein.
Trotzdem würde Rita die Stelle sofort wieder annehmen, denn für sie hat es gepasst. Gerne erinnert sie sich daran, wie sie bei so manchem feierlichen Anlass dabei war, wie sie die ehemaligen Täuflinge und Konfirmanden später bei der Hochzeit und der Taufe der eigenen Kinder wiedergesehen hat. Rita erhält viele Dankeskärtchen nach dem Hochzeitsfest und später auch Geburtsanzeigen, ein Zeichen der Wertschätzung über das sie sich immer wieder freut.
Für Beat ist das Neujahrsleuten jeweils ein Highlight: seit 30 Jahren läuten die beiden in der Silvesternacht eigenhändig das Neue Jahr ein. Als herausfordernd beschreiben Rita und Beat hingegen die vielen Umbauten, die zu Mehrarbeit geführt haben. Auch die Vermietungen des Kirchgemeindehauses für Anlässe so wie auch Hochzeiten und Taufen haben zugenommen, so dass es immer viel zu tun gibt.
«Wir haben immer noch Spass an der Arbeit und wir schaffen auch alles noch», relativiert Rita. Und Beat ergänzt: «Die Kirchgemeinde war immer ein guter Arbeitgeber. Unser Einsatz wurde geschätzt und wir haben bei vielem freie Hand bekommen». Für die verbleibenden Jahre bis zur Pensionierung und für die Zeit danach wünschen sie sich gute Gesundheit und ein schönes, neues Zuhause. Es klingt ein Stück Wehmut mit, wenn Rita sagt: «Den Garten werde ich sehr vermissen…»

Für die nächste Ausgabe der persönlichen Ecke wünschen sich Rita und Beat ein Porträt zu einer Musikerin oder einem Musiker, die oder der in unserer Kirchgemeinde mitwirkt.

Kurzfragen

Was machst du am Abend als Letztes?
Kontrollieren, ob alle Türen geschlossen sind.
Was macht dich glücklich?
Unsere Grosskinder.
Wie beschreibst du dich in drei Worten?
Aufgestellt, optimistisch, hilfsbereit.

Meinwunsch

Ich wünsche den Jugendlichen und jungen Menschen, dass auch sie ein gutes und erfüllendes Leben führen können.