Diana Rickenbach
Bereits seit über 20 Jahren wohnt Diana Rickenbach in Oberarth und ebenso lange ist sie schon Mitglied bei der reformierten Kirchgemeinde Arth-Goldau. Damals hat sich die gebürtig konfessionslose Deutsche von Pfarrer Urs Heiniger zuerst taufen und im Anschluss mit ihrem Mann Aldo vermählen lassen. Obwohl sie auch vorhin sporadisch den Gottesdienst besucht hat, fühlt sie sich der Kirchgemeinde viel näher und tiefer verbunden, seit sie sich als Freiwillige im Kontaktteam engagiert. Seither bekommt sie mehr mit, was in der Kirche noch so läuft, wird spontan für andere kirchliche Anlässe angefragt oder hilft beim kantonalen Kirchentag mit. Die neuen Kontakte und der Austausch mit den anderen freiwillig Engagierten erlebt sie als bereichernd und schön.
Interview
Das Kontaktteam ist während der Corona-Pandemie von Pfarrer Urs Heiniger ins Leben gerufen worden. Idee war, dass insbesondere alte Menschen, die wegen der Corona-Massnahmen weniger Kontakt zur Aussenwelt hatten, von einem Team aus Freiwilligen kontaktiert wurden und dadurch zu spüren bekamen, dass sie in ihrer Einsamkeit nicht allein gelassen und vergessen werden. Die Corona-Massnahmen sind mittlerweile verschwunden, das Kontaktteam ist glücklicherweise geblieben.
Diana Rickenbach hat durch ihre Arbeit als Verantwortliche für die Hauswirtschaft und die Aktivierung im Altersheim Frohsinn viel Kontakt und einen guten Draht zu älteren Menschen. Als Pfarrer Urs Heiniger sie für die Mitarbeit im Kontaktteam angefragt hat, hat dies Diana sogleich angesprochen. Zu all den ihr zugeteilten Personen nimmt sie zweimal jährlich Kontakt auf, um zu erfahren, ob die Betreffenden sich über einen persönlichen Austausch freuen würden. Zu einigen alten Menschen hat sich daraus ein regelmässiger Kontakt ergeben, meistens am Telefon, manchmal aber auch bei einem gemeinsamen Kaffee. Dabei wird über Alltägliches gesprochen, aber auch das Loswerden von Kummer oder kleine konkrete Hilfestellungen haben Platz. Bei den Gesprächen berührt es Diana immer wieder, wenn Menschen einfach und mit wenig durchs Leben gegangen sind, und dennoch im Alter so viel Zufriedenheit und Dankbarkeit ausstrahlen.
Ihre Motivation erklärt Diana damit, dass sie für alte Menschen schon seit jeher eine tiefe Wertschätzung und einen grossen Respekt empfunden hat. Einerseits schätzt sie den Austausch mit älteren und erfahreneren Menschen, die so vieles erlebt und zu erzählen haben, andererseits wünscht sie sich eine solidarische Gemeinschaft, in der alten Menschen, die so vieles für die Jüngeren getan haben, auch etwas zurückgeben wird. In ihrem Engagement im Kontaktteam sieht sie eine Möglichkeit wie sie neben ihrer Arbeit ganz persönlich einen Beitrag zu einer solch solidarischen Gemeinschaft leisten kann.
Diana ist es wichtig, dass die ihr anvertrauten Menschen wissen, dass sie sich wirklich immer melden dürfen, wenn sie etwas brauchen und in der Gewissheit sein können, dass sie nie allein sind, sondern immer jemand ein offenes Ohr für sie hat. Freiwilligenarbeit ist keine Selbstverständlichkeit. Auch wenn sie durch ihr Engagement persönlich dazugewonnen hat, wünscht sich Diana, dass der Einsatz von Freiwilligen insgesamt mehr wahrgenommen und wertgeschätzt wird.
Fürs nächste Porträt würde sich Diana freuen, wenn Eltern eines Taufkindes interviewt werden und sich so der Kirchgemeinde vorstellen.
Diana Rickenbach hat durch ihre Arbeit als Verantwortliche für die Hauswirtschaft und die Aktivierung im Altersheim Frohsinn viel Kontakt und einen guten Draht zu älteren Menschen. Als Pfarrer Urs Heiniger sie für die Mitarbeit im Kontaktteam angefragt hat, hat dies Diana sogleich angesprochen. Zu all den ihr zugeteilten Personen nimmt sie zweimal jährlich Kontakt auf, um zu erfahren, ob die Betreffenden sich über einen persönlichen Austausch freuen würden. Zu einigen alten Menschen hat sich daraus ein regelmässiger Kontakt ergeben, meistens am Telefon, manchmal aber auch bei einem gemeinsamen Kaffee. Dabei wird über Alltägliches gesprochen, aber auch das Loswerden von Kummer oder kleine konkrete Hilfestellungen haben Platz. Bei den Gesprächen berührt es Diana immer wieder, wenn Menschen einfach und mit wenig durchs Leben gegangen sind, und dennoch im Alter so viel Zufriedenheit und Dankbarkeit ausstrahlen.
Ihre Motivation erklärt Diana damit, dass sie für alte Menschen schon seit jeher eine tiefe Wertschätzung und einen grossen Respekt empfunden hat. Einerseits schätzt sie den Austausch mit älteren und erfahreneren Menschen, die so vieles erlebt und zu erzählen haben, andererseits wünscht sie sich eine solidarische Gemeinschaft, in der alten Menschen, die so vieles für die Jüngeren getan haben, auch etwas zurückgeben wird. In ihrem Engagement im Kontaktteam sieht sie eine Möglichkeit wie sie neben ihrer Arbeit ganz persönlich einen Beitrag zu einer solch solidarischen Gemeinschaft leisten kann.
Diana ist es wichtig, dass die ihr anvertrauten Menschen wissen, dass sie sich wirklich immer melden dürfen, wenn sie etwas brauchen und in der Gewissheit sein können, dass sie nie allein sind, sondern immer jemand ein offenes Ohr für sie hat. Freiwilligenarbeit ist keine Selbstverständlichkeit. Auch wenn sie durch ihr Engagement persönlich dazugewonnen hat, wünscht sich Diana, dass der Einsatz von Freiwilligen insgesamt mehr wahrgenommen und wertgeschätzt wird.
Fürs nächste Porträt würde sich Diana freuen, wenn Eltern eines Taufkindes interviewt werden und sich so der Kirchgemeinde vorstellen.
Kurzfragen
Was macht dich wütend?
Dumme Menschen, die gegenüber Mitmenschen wenig tolerant sind
Was macht dich glücklich?
Mein Mann, mein Hund und mein Job
Welches Buch liest du zurzeit?
Einen Ostfriesen-Krimi
Dumme Menschen, die gegenüber Mitmenschen wenig tolerant sind
Was macht dich glücklich?
Mein Mann, mein Hund und mein Job
Welches Buch liest du zurzeit?
Einen Ostfriesen-Krimi
Wunsch
Ich wünsche mir, dass die Menschen sich im Alltag mit gegenseitigem Verständnis auch in den kleinen Dingen begegnen.