Gery Strüby
Porträt Nr. 9: Kirchgemeindemitglied, Gerry Strüby
Interview
Wenn unsere reformierte Kirchgemeinde Arth-Goldau ein Bauwerk oder gar ein Kunstwerk aus lebendigen Steinen wäre, dann wäre Gery Strüby das «Urgestein» unter uns. «In aller Bescheidenheit – ich bin Mitglied der Kirchgemeinde seit Geburt» sagt er mit Schalk in den Augen und einem Lachen im Gesicht, denn das ist schon ziemlich lange her. Sein aufblitzender Humor, sein grosser Erfahrungsschatz und seine Heiterkeit machen Gery Strüby zu einem angenehmen und zugleich spannenden Gesprächspartner, der viel zu erzählen hat und noch mehr erlebt hat.
Gery Strüby wurde in der Kirche in Oberarth getauft und konfirmiert. Seit Jahrzenten besucht er regelmässig die Gottesdienste. In seiner Kindheit war es selbstverständlich, dass die Familie am Sonntag zur Kirche ging. Als er später wegen seiner Arbeit unter der Woche in grossen Schweizer Städten wie Zürich, Basel, Winterthur oder Luzern wohnte, kehrte er am Wochenende stets in die alte Heimat zurück und besuchte sonntags wiederum ganz selbstverständlich den Gottesdienst. Gery Strüby absolvierte eine kaufmännische Lehre, arbeitete fünf Jahre bei der SBB und während 40 Jahren bei der PTT, wo er in leitender Stellung für die Telefonie zuständig war. Auch nach seiner Pensionierung, die bereits lange zurück liegt, blieb er in Zürich wohnhaft und pendelt weiterhin fürs Wochenende nach Goldau.
Praktisch jeden Sonntag ist Gery Strüby auf der hintersten Sitzbank links neben der Sigristin anzutreffen. Spasseshalber bezeichnet er sich in Anspielung auf seinen fixen Stammplatz in der Kirche selbst als «Hinterbänkler». An den Gottesdiensten schätzt er insbesondere die Predigt, die ihm oft als Leitfaden für seinen persönlichen Alltag dient. Die Festgottesdienste erlebt er als «immer sehr schön». Ganz besonders gefällt ihm allerdings der Gottesdienst zur Konfirmation. Gery Strüby findet es toll, dass die jungen Leute heute einbezogen werden und den Konfirmationsgottesdienst mitgestalten können. «Zu meiner Zeit konnte der Pfarrer das allein und brauchte niemand Anderen dazu» erzählt er mit einem Augenzwinkern.
Während der langen Zeit seiner Mitgliedschaft hat Gery Strüby einige Pfarrpersonen kommen und wieder gehen sehen. Jeder mache es zwar ein bisschen anders, doch das Meiste bleibe doch ähnlich, meint er im Rückblick. Dass sich seiner Ansicht nach gar nicht so vieles verändert hat und «die Kirche nicht jede Mode mitmacht», empfindet er als wohltuend. So sei die Kirche für ihn «wie ein Fels in der Brandung», während sich das Leben rundherum umso schneller dreht und wandelt. Gery Strüby findet, dass die Kirche gerade deshalb auch in der heutigen Gesellschaft wichtig bleibt.
Gery Strüby ist froh, dass er noch immer gesund und selbständig ist und solange es ihm möglich ist, wird er weiterhin den Gottesdienst besuchen, sich von der Predigt inspirieren lassen und bei dieser Gelegenheit «die anderen älteren Getreuen» treffen, die wie er regelmässig den Gottesdienst besuchen. «Meine Biografie ist nichts Weltbewegendes» meint er zum Schluss des Gesprächs scherzhaft. «Ich habe einfach versucht, weder negativ noch positiv aufzufallen». Ganz gelungen ist ihm das wohl nicht, denn in einer Zeit, die durch Unverbindlichkeit und Individualität gekennzeichnet ist, fällt Gery Strüby durch seine Bescheidenheit, Verlässlichkeit und Beständigkeit durchaus auf – und das sicherlich nicht allein in der Kirche und ganz sicher nur im besten Sinne.
Gery Strüby wurde in der Kirche in Oberarth getauft und konfirmiert. Seit Jahrzenten besucht er regelmässig die Gottesdienste. In seiner Kindheit war es selbstverständlich, dass die Familie am Sonntag zur Kirche ging. Als er später wegen seiner Arbeit unter der Woche in grossen Schweizer Städten wie Zürich, Basel, Winterthur oder Luzern wohnte, kehrte er am Wochenende stets in die alte Heimat zurück und besuchte sonntags wiederum ganz selbstverständlich den Gottesdienst. Gery Strüby absolvierte eine kaufmännische Lehre, arbeitete fünf Jahre bei der SBB und während 40 Jahren bei der PTT, wo er in leitender Stellung für die Telefonie zuständig war. Auch nach seiner Pensionierung, die bereits lange zurück liegt, blieb er in Zürich wohnhaft und pendelt weiterhin fürs Wochenende nach Goldau.
Praktisch jeden Sonntag ist Gery Strüby auf der hintersten Sitzbank links neben der Sigristin anzutreffen. Spasseshalber bezeichnet er sich in Anspielung auf seinen fixen Stammplatz in der Kirche selbst als «Hinterbänkler». An den Gottesdiensten schätzt er insbesondere die Predigt, die ihm oft als Leitfaden für seinen persönlichen Alltag dient. Die Festgottesdienste erlebt er als «immer sehr schön». Ganz besonders gefällt ihm allerdings der Gottesdienst zur Konfirmation. Gery Strüby findet es toll, dass die jungen Leute heute einbezogen werden und den Konfirmationsgottesdienst mitgestalten können. «Zu meiner Zeit konnte der Pfarrer das allein und brauchte niemand Anderen dazu» erzählt er mit einem Augenzwinkern.
Während der langen Zeit seiner Mitgliedschaft hat Gery Strüby einige Pfarrpersonen kommen und wieder gehen sehen. Jeder mache es zwar ein bisschen anders, doch das Meiste bleibe doch ähnlich, meint er im Rückblick. Dass sich seiner Ansicht nach gar nicht so vieles verändert hat und «die Kirche nicht jede Mode mitmacht», empfindet er als wohltuend. So sei die Kirche für ihn «wie ein Fels in der Brandung», während sich das Leben rundherum umso schneller dreht und wandelt. Gery Strüby findet, dass die Kirche gerade deshalb auch in der heutigen Gesellschaft wichtig bleibt.
Gery Strüby ist froh, dass er noch immer gesund und selbständig ist und solange es ihm möglich ist, wird er weiterhin den Gottesdienst besuchen, sich von der Predigt inspirieren lassen und bei dieser Gelegenheit «die anderen älteren Getreuen» treffen, die wie er regelmässig den Gottesdienst besuchen. «Meine Biografie ist nichts Weltbewegendes» meint er zum Schluss des Gesprächs scherzhaft. «Ich habe einfach versucht, weder negativ noch positiv aufzufallen». Ganz gelungen ist ihm das wohl nicht, denn in einer Zeit, die durch Unverbindlichkeit und Individualität gekennzeichnet ist, fällt Gery Strüby durch seine Bescheidenheit, Verlässlichkeit und Beständigkeit durchaus auf – und das sicherlich nicht allein in der Kirche und ganz sicher nur im besten Sinne.
Kurzfragen
Wohin fährst du in die Ferien?
Regelmässig in die Länder am Mittelmeer. Ich geniesse die Wärme und esse gern Fisch.
Wann hast du zuletzt Hilfe bekommen?
Zum Glück bin ich immer noch selbständig und kaum auf Hilfe angewiesen.
Was machst du am Abend als Letztes?
Ich schaue 10vor10 im Fernsehen.
Regelmässig in die Länder am Mittelmeer. Ich geniesse die Wärme und esse gern Fisch.
Wann hast du zuletzt Hilfe bekommen?
Zum Glück bin ich immer noch selbständig und kaum auf Hilfe angewiesen.
Was machst du am Abend als Letztes?
Ich schaue 10vor10 im Fernsehen.
Wunsch
Ich bin wunschlos glücklich!