Ein Wochenende voller Staunen – die Lego® Stadt erwacht aus Kinderhänden

legoTitel (Foto: PR)


Am vergangenen Wochenende erfüllte ein leises, rhythmisches Klicken unseren Kirchgemeindesaal. Über 20 Kinder, ausgerüstet mit grenzenloser Fantasie und unzähligen bunten Legosteinen, waren zu Gast. Unser grosses LEGO®-Stadt-Wochenende stand auf dem Programm. Es war ein echtes Herzensprojekt unserer Pfarrerin Carina Meier. Drei Tage lang verwandelte sich der Saal in eine Grossbaustelle, auf der Teamwork, Kreativität und purer Spaß regierten.
Peter Rytz,
Gleich zu Beginn fanden sich die Kinder in kleinen Zweier- und Dreiergruppen zusammen, suchten sich Plätze, sortierten Steine und legten mit ihrem ersten Projekt los. Jedes Team baute ein eigenes Reihenhaus – schlicht, aber mit erstaunlich viel Liebe zum Detail. Schon hier zeigte sich, wie selbstverständlich die Kinder zusammenarbeiteten: „Kannst du mir das Fenster geben?“ – „Ich mache das Dach!“ – „Warte, ich halte das fest!“ Die ersten Häuser standen schneller als gedacht und die Teams waren bereit für grössere Abenteuer.

Unter der Leitung von Marc Lendenmann vom Bibellesebund wuchs die Stadt von Stunde zu Stunde. Die Kinder vertieften sich in Baupläne, suchten passende Teile, tüftelten, lachten und probierten aus. Bald entstanden ein Wellenhaus, ein Hotel, ein Bauernhof, Strassen, Gärten und kleine Alltagsszenen.

Zwischendurch gab es eine Pause mit Hotdogs, die nach intensiver Bauarbeit doppelt so gut schmeckten. Marc erzählte Geschichten, die mal lustig, mal nachdenklich waren und die Kinder ebenso fesselten wie die Bauprojekte. Diese Momente gaben dem Wochenende eine besondere Wärme: Es ging nicht nur ums Bauen, sondern auch ums Zuhören, Staunen und Miteinander.

Am Samstag wurde die Stadt fertiggestellt. Die Kinder waren mit Eifer dabei, die letzten Details zu setzen. Ein Maler streicht eine Wand. Ein Hahn wird auf die reformierte Kirche gesetzt. Ein Gärtner, der Blumen pflanzt. Ein Kind meinte stolz: „Jetzt sieht es aus wie eine richtige Stadt!“ Und tatsächlich – die Miniaturwelt wirkte, als würde sie gleich zum Leben erwachen.

Der Sonntag bildete den feierlichen Höhepunkt. Im Familiengottesdienst erzählten Marc und seine Bauchrednerpuppe Gino das Gleichnis vom Hausbau auf Fels oder auf Sand. Mit Humor und Herz zeigte er, wie wichtig ein gutes Fundament ist – im Leben, für Kinder und im Glauben. Plötzlich wurde die Lego-Stadt im Saal zum Bild für etwas viel Größeres.

Nach dem Gottesdienst lud ein Apéro zum Verweilen ein. Die Kinder führten ihre Familien durch die Stadt, erklärten ihnen voller Stolz ihre Bauwerke und erzählten, was sie erlebt hatten. Die Besucher staunten über die Kreativität und Vielfalt – und über die Freude, die in jedem Stein steckte.

Schliesslich kam der Moment des Abschieds. Die Stadt wurde wieder abgebaut – Stein für Stein, Box für Box. Fleissige Helfer sorgten dafür, dass jedes Teil seinen Platz fand.
Dieses Wochenende hat gezeigt, was möglich ist, wenn viele kleine Hände an einem grossen gemeinsamen Ziel arbeiten. Jeder Stein war wichtig – genau wie jeder Einzelne in unserer Kirchgemeinde.

Ein riesiges Dankeschön gilt allen begeisterten Kindern für ihren unermüdlichen Einsatz und allen freiwilligen Helfern für ihre grosse Unterstützung. Die Stadt ist inzwischen wieder Vergangenheit, aber die Erinnerungen, das Lachen und die neu geknüpften Freundschaften werden noch lange bleiben.
Bereitgestellt: 22.06.2026     Besuche: 8 heute, 16 Monat
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