Nur der, der den Glauben nicht kennt, glaubt alles

OeReL 2 <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Johannes&nbsp;Schwimmer)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-arth-goldau.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>307</div><div class='bid' style='display:none;'>3491</div><div class='usr' style='display:none;'>4</div>

Am 7. März fand der zweite von OeReL-Tagen des Schuljahres statt. Der Titelsatz (von Ignazio von Loyola) gab Anlass, sich über den Glauben auszutauschen und Neues zu entdecken.
Johannes Schwimmer,
Am zweiten OeReL-Tag mit den Oberstufen Schülern der von Lauerz, wurde das Thema: „Ich glaube, was glaubst Du“ nachgegangen. Da sich die Menschen vieles um sie herum nicht erklären konnten, haben sie dafür eine höhere Macht verantwortlich gemacht. Das waren zunächst Götter, denen unterschiedliche Eigenschaften und Aufgaben zugesprochen wurden. Die Menschen verehrten sie als allmächtig und allwissend. Aus diesem Glauben haben sich die Religionen entwickelt.

Spätestens wenn ein enger Freund mich bitterlich enttäuscht, bin ich nicht mehr zu hundert Prozent von „dem Guten im Menschen“ überzeugt. Viele glauben nicht mehr – sie wurden eines Besseren belehrt. Welches Glaubensobjekt trägt tatsächlich? Denn das sollte der Glaube sein: Landläufige Meinung ist, dass „an etwas glauben“ etwas Irrationales ist. Etwas, das man mit dem Verstand nicht greifen kann. Das trifft bei vielen Glaubensüberzeugen tatsächlich zu. Doch beim christlichen Glauben ist es anders. Gott offenbart sich und hat sich als Schöpfer in der Bibel zu erkennen gegeben.

In diesem einzigartigen Buch steht alles, was wir wissen müssen, um zu entscheiden, ob wir Gott Glauben schenken. So zum Beispiel im Römerbrief, wo es heisst, dass seit der Erschaffung der Welt die Menschen Erde und Himmel und alles wahrgenommen hätten, was Gott erschaffen habe. Und dass wir daran ihn, den unsichtbaren Gott, in seiner ewigen Macht und seinem göttlichen Wesen klar erkennen könnten. Weshalb keiner sagen könne, von Gott nichts gewusst zu haben. (nach Römer 1,20ff)

Mit solchen Impulsen haben sich die Schülerinnen und Schüler am OeReL mit ihrem Glauben auseinandergesetzt. In unterschiedlichen Workshops haben Jugendliche über ihren Glauben diskutiert und mit dem Credo Einiges in Erfahrung gebracht. Der Tag war voller Spannung und Diskussionen. Adrian Klima und Johannes Schwimmer hatten alle Hände voll zu tun, um auf die Fragen der Jugendlichen zu antworten.

Sie bedankten sich bei den Schülern für ihr engagiertes Mitmachen und freuen sich schon auf den nächsten Religionstag am 18. April 2020. Er steht unter dem Motto „Schöpfung im Wandel“.
Bereitgestellt: 12.03.2020